Freitag, 12. August 2016

Ich bin dann mal weg...


Neue Kategorie

Vielleicht hat es der ein oder andere schon entdeckt...
Ich habe die Kategorie "Materialtipps" eingefügt. Hatte jetzt in den Ferien endlich mal Zeit meine Favoriten-Links am PC zu ordnen und dachte ich teile mal die relevanten Seiten mit euch :-)
Vielleicht könnt ihr ja was brauchen!


Sonntag, 7. August 2016

Stop Motion Videos mit HUE Animation Studio

und das geht tatsächlich recht einfach...
Ich durfte das Animationsstudio von HUE testen (erhältlich z.B. über Amazon). Das Set besteht aus einer Kamera mit USB-Anschluss, entweder direkt oder per beiliegendem Kabel, einen Handbuch (auf englisch) und der Software auf CD. Der Aufbewahrungskarton dient bereits als erster Hintergrund für einen Film.

Inhalt Animation Studio






Stop Motion Filme bestehen aus ganz vielen einzelnen Bildern, die in schneller Abfolge hintereinander abgespielt werden und so ein bewegtes Bild erzeugen, den Effekt, den man vom Daumenkino kennt.
Als das Päckchen ankam wollte ich natürlich direkt loslegen und ausprobieren, wurde aber leider direkt ausgebremst. Das Installieren der Software klappte noch ganz easy, dann musste ich den QuickTime Player noch installieren und an der Registierung der Software scheiterte ich dann. Der abgedruckte Code wollte einfach nicht angenommen werden, doch der Support ist super und konnte mir recht zügig helfen. Support gibts hier übrigens auch auf deutsch.
Das Animation Studio wurde gestartet und ich hab einfach ein wenig mit den Schleich - Tieren meines Sohnes herum experimentiert :-)
Die ersten Versuche ohne Ton könnt ihr euch hier anschauen...


video

Die Bedienung ansich ist recht intuitiv, das Knipsen der Bilder funktioniert per Mausklick. Wer natürlich gleich das perfekte Video produzieren möchte, muss sich sicher etwas besser einarbeiten. Auf der linken Seite sieht man immer das zuletzt aufgenommene Bild, rechts das, was die Kamera aktuell sieht. Man kann wunderbar kontrollieren, ob nicht vielleicht doch eine Hand im Bild war, dann das Bild löschen und einfach nochmal aufnehmen. Eine absolut geniale Funktion ist der "onion skin". Hier sieht man nämlich im Kamerabild als Schatten das vorher aufgenommene Bild, sodass man das Stellen der Figuren danach ausrichten kann und nicht zu große oder zu kleine Bewegungen vollzieht. Je mehr Bilder gemacht werden, desto "flüssiger" ist nachher auch das Video, wobei ein bisschen ruckelig wirds immer sein, aber das ist ja genau das Schöne bei Stop Motion Filmen! Zwischendrin kann auch immer der bisher produzierte Film angeschaut werden. Tonaufnahmen können nachträglich eingespielt werden und an die entsprechende Stelle geschoben werden, alles ohne großen Aufwand.


Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien hat mich dann die Lust gepackt und ich hab ganz spontan beschlossen mit meinen Dreiern das Filme drehen noch auszuprobieren. Wir haben einen ganz einfachen Film gemacht, für den die Kids jeder eine Lego- oder Playmobilfigur mitbringen sollten, um diese ins Bild laufen zu lassen, ggfs. zu winken und wieder hinauszugehen. Im Anschluss durften die Schüler noch ihre Abschiedsworte / -wünsche aufnehmen und wir haben sie zu den passenden Figuren sortiert.
Der Film war dann ein Abschiedsgeschenk für unsere Schulsozialarbeiterin. Qualitativ geht das sicher besser und auch die Bewegungen sind recht monoton, aber die Kids hatten total Spaß und waren echt mit Feuereifer dabei.
Es waren immer 2 Kinder beteiligt, der Rest hat in Freiarbeit noch ein bisschen was gearbeitet. Das Ergebnis ist finde ich ganz süß geworden.



Ich möchte mich definitiv noch besser ins Programm einarbeiten, denn es gibt noch einige Möglichkeiten, die ich sicher noch nicht entdeckt habe oder schlichtweg nicht kapiert, wie es funktioniert (HILFE, ich brauch die Anleitung auf deutsch #Englischniete ). Die Bedienung für die essentiellen Funktionen beherrschen jedoch selbst Grundschüler relativ schnell. Tonaufnahmen sind über das in der Kamera enthaltene Mikrofon möglich, all in one sozusagen.
Von der Aufbewahrung her wäre eine Plastikbox sicher geschickter als die Pappschachtel, aber da kann man sich ja auch selbst behelfen. Was ich super finde, man kan das Video auch direkt auf youtube hochladen. Außerdem ist der Preis echt gut, bei Amazon bekommt man das komplette Paket für knapp 60€, somit ist die Anschaffung auch für Schulen ohne großes Budget gut möglich. Ich freue mich auf weitere Einsätze der Software :-)

Samstag, 6. August 2016

Lehrerkalender - ja welcher nun?

Endlich Ferien und ich kann ganz in Ruhe Büro aufräumen, Material sortieren und ausmisten und für den Blog liegengebliebenes aufarbeiten... So auch dieser Post :-)
Lehrerkalender gibt es ja, wie Sand am Meer. Ich habe mittlerweile auch ein paar getestet bzw. dieses Jahr nun auch noch die Möglichkeit bekommen, mir 3 verschiedene Planer anzuschauen. Diese möchte ich euch im Folgenden kurz vorstellen:

TimeTex - Grundschulplaner (dunkelrot)

Im Gegensatz zum System-Schulplaner (der gelbe) ist der Grundschulplaner speziell auf die Bedürfnisse von Grundschullehrer ausgerichtet, d.h. eine Haupt - und 3 Nebenklassen, da in der Grundschule ja viel als Klassenlehrer unterrichtet wird.
Vom Aufbau her enthält er zunächst die deutschen und österreichischen Ferientermine und Feiertage aus verschiedenen Kulturkreisen. Es folgen persönliche Angaben, Lehrerstundenpläne und die Jahresübersicht für das aktuelle und das Folgejahr. Vor dem eigentlichen Kalenderteil findet sich noch eine Übersicht über Klassenarbeitstermine und eine Übersicht über erfolgte Belehrungen, wie bspw. Feueralarm, Ausflüge, usw.
Der Tageplaner bzw. normale Kalenderteil besteht dann pro Woche aus einer Doppelseite mit der Möglichkeit die einzelnen Stunden einzutragen. Dafür gibt es zunächst pro Tag eine "Heute wichtig" Spalte, die für Geburtstage, Ausflüge, Klassenarbeiten oder sonstige Termine praktisch ist, gefolgt von 6 größeren Zeilen für den Unterricht am Vormittag, dann 2 kleinere Zeilen, die für Nachmittagsunterricht, AG's oder Konferenzen genutzt werden können.
Dann folgt der organisatorische Teil des Kalenders: Es gibt pro Klasse eine Schülerliste mit Name, Geburtstag, Telefonnummer und einer größeren Leerzeile, einen Klassenstundenplan, einen Sitzplan und eine kleinere Tabelle für die Einteilung von Klassendiensten. Es folgen Doppelseiten für Noten und Bemerkungen bzw. Beobachtungen. Für die Hauptklasse gibt es zudem eine Kontrollliste (z.B. für vergessene Hausi oder Geld einsammeln) und differenzierte Beobachtungsbögen.
Abschließend gibt es Notizseiten, eine Seite für Kontakte, eine für verliehene/ entliehene Gegenstände und eine Seite zum Notieren der Vertretungs- oder Ausfallstunden.
Auf der letzten Seite findet sich noch ein QR-Code, um Arbeitsblätter zu jedem Datum herunterzuladen. Der Umschlag in dunkelrot ist schlicht und stabil und übersteht ohne Probleme ein Schuljahr. Es gibt ihn in den Größen A4 plus oder A5 plus.
Preislich liegt er mit 12,90€ für den A4 - Planer etwas über dem System-Planer (9,95€), aber durchaus im Rahmen. Der Grundschulplaner bringt eigentlich alles mit, was man so braucht und ist sinnvoll auf die Bedürfnisse von Grundschullehrkräften abgestimmt und hat einen fairen Preis.

Wer möchte kann hier unter dem Reiter Erfahrungsbericht auch noch meine Rezension zum Planer lesen und weitere Bilder anschauen.

GSV - Grundschulplaner

Der Planer des Grundschulstunden-Verlag ist die buntere, farbenfrohere Variante unter den Lehrerkalendern. Immer wieder tauchen die kleinen Bildchen mit dem kleinen Esel Murphy auf und verzieren den Kalender mit den bunten Seiten. Manchen gefällts, anderen ist es vermutlich zu kitschig und zu sehr "Grundschullike" :-) Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Vom Aufbau her ist es auch hier so, dass zunächst deute Ferientermine aufgelistet sind und es Platz für persönliche Angaben gibt. Anschließen folgen 3 Seiten mit den Jahresplänen von Juli bis Dezember des Folgejahres. Anschließend kommt eine Seite Vorwort mit Erläuterungen zur Verwendung des Kalenders und einer Inhaltsübersicht. Vor dem Kalendarium gibt es nun noch je eine Seite mit Lehrer - und Klassenstundenplan.
Vorwort
Der Kalenderteil besteht pro Woche aus einer Doppelseite und pro Tag aus je 8 Zeilen für die Unterrichtsplanung, sowie einem größeren Block unten für Termine o.ä. Neben dem Freitag gibt es eine bunte Spalte für Notizen und Geburtstage, sowie in grün die Tage Samstag und Sonntag mit lediglich dem "Terminblock". Feiertage sind blau gekennzeichnet.











Abschließend folgen 4 Seiten Schülerlisten mit Name, Adresse und Telefonnummer, 8 Seiten Notenlisten mit einer Spalte für das Eintragen von Noten oder Tendenzen und dann noch 5 karierte Seiten für Notizen. Auf der hinteren Umschlagseite befinden sich die Ferientermine für Österreich. Der Umschlag ist aus etwas festerem Karton und leicht beschichtet. Es stehen die Größen A4 oder A5 zur Verfügung. In A4 als Spiralbindung, Softcover oder lose Blattsammlung, in A5 nur als Ringbuch. Zusätzlich kann man zu beiden Größen einen durchsichtigen Schutzumschlag kaufen.
Preislich liegen die Kalender zwischen 11,90€ und 13,90€ je nach Bindung.

Ansich ein typischer Grundschulplaner mit netten Bildchen und in bunt, enthält alle wichtigen Dinge, preislich auch absolut in Ordnung.

Individueller Kalender von Leererkalender.de

Einen ganz eigenen und individuellen Lehrerkalender kann man sich auf leererkalender.de zusammenstellen. Zunächst wähle ich das Format, A4 oder A5, und anschließend eine von 3 möglichen Bindungen (Softcover, Hardcover oder Spiralbindung). Nun kann ich das Layout gestalten. Dafür stehen verschiedene Bilder zur Verfügung oder ich wähle ein eigenes Bild aus und lade dieses hoch. Dann beschrifte ich die Vorderseite so, wie ich sie haben möchte.
Jetzt wähle ich, ob ich eine persönlich Seite möchte und wenn ja ob mit Privat - und/ oder Schuladresse und kann diese direkt eingeben, sodass sie abgedruckt wird. Als nächstes entscheide ich, ob ich eine Jahresübersicht möchte, wann diese startet und ob sie Feiertage oder Ferientermine des von mir gewählten Bundeslandes enthalten soll.
Im Anschluss kann ich mir aus 6 verschiedenen Varianten von Spalten über Zeilen mit oder ohne Notizfeld oder mit oder ohne Stundenzahlen mein Kalendarium wählen. Ich persönlich habe mich für die Spalten mit Notizfeld entschieden, da ich keine Romane, sondern meist nur Stichworte eintrage und mir die Möglichkeit mit Notizen wichtiger war, als viel Platz in den einzelnen Stunden. Auch beim Kalendarium kann ich den Startmonat und die Möglichkeit Ferien und Feiertage einzutragen auswählen. 
Nun folgen die Organisationsseiten. Hier gibt es alles, was das Lehrerherz benötigt und das auch noch in der Seitenanzahl, wie ich es benötige: Zensurenliste, Schülerliste, Adressen, Übersicht für Konferenzen oder Elterngespräche, Monatsübersicht, Ferienübersicht, Liste für Vertretungsstunden oder Anwesenheit und eine To do Liste. Als wäre das nicht schon super genug, kann ich im nächsten Schritt auch noch Zusatzseiten wählen. Diese umfassen: Werbungskosten, Notizseiten, Stundenpläne, Beurteilungsbögen, karierte, leere oder linierte Seiten, natürlich auch wieder in der von mir gewünschten Anzahl.
Im allerletzten Schritt kann ich mir die einzelnen Bausteine so sortieren, wie ich es für sinnvoll erachte, prüfe dann den Kalender und muss diese Prüfung auch bestätigen, sonst kann ich nicht bestellen. Wenn ich ihn dann bestelle trifft mich vermutlich der Schlag :-) denn allein ein Kalender nur mit persönlicher Seite, Jahresübersicht und Kalendarium kostet über 22€. Meine eigene Variante bringt es auf über 30€. Das ist natürlich extrem teuer, aber ich bekomme dafür genau das, was ich benötige.







MEIN FAZIT:

Ich freu mich wie Bolle, den Leererkalender testen zu dürfen, habe in den letzten 2 Jahren schon immer wieder mit dem Gedanken an diese tolle Möglichkeit gespielt. Der Preis ist allerdings schon krass, sodass ich denke, dass ich im nächsten Jahr wieder auf eine klassische Kalendervariante zu geringerem Preis zurückgreifen werde, es sei denn der Kalender ist so viel besser.
Beim GSV - Verlag habe ich ein bisschen Bedenken bei der Spiralbindung, da würde ich vermutlich lieber auf Softcover mit Schutzfolie gehen. Ansonsten finde ich den bunten Kalender auch echt nett. Der Timetex Grundschulplaner hat meiner Meinung nach den besseren Aufbau, wenn man zusätzlich zur eigenen Klasse auch noch als Fachlehrerin unterwegs ist und er hat den großen Vorteil der Hardcoverbindung.