Dienstag, 28. November 2017

Religionsunterricht inklusive Breakdance-Einlage

Gibt es nicht???
Gibt es doch!!
Möglich macht es die Band "superzwei", vielleicht dem ein oder anderen auch noch bekannt als "nimmzwei".

Wir sind aktuell noch beim Thema Mose und da passt das Lied "Mr. Pharao" von superzwei extrem gut. Ich habe den Text vorbesprochen, auf unbekannte Worte hinweisen, ein netter Hinweis auf das Wort, welches wir bitte im Sprachgebrauch so nicht für Frauen verwenden 😊 und dann einen Teil hören lassen, soweit, wie wir die Geschichte im Unterricht bereits behandelt hatten.
Es hielt viele Kids nicht auf den Stühlen und sie hatten so einen Spaß am "Rumspacken" (kennt ihr das Wort?).
Die zweite Runde war dann auf den Stühlen sitzen bleiben und auf den Text hören angesagt.
So haben wir in den letzten 2 Wochen immer ein kleines Stück weiter gehört, bis nun die Mose-Geschichte soweit erzählt war, dass wir das Lied ganz anhören konnten.

Man, war das ein Spaß! Und manche Kids haben echte Showtalente was Playback oder Breakdance angeht!



Also, wer mal zeigen will, dass Reliunterricht und christliche Lieder auch mega cool sein können, der kann ja auf das Lied zurückgreifen (Quelle: youtube.de).
Ich glaube ich muss die nächsten Mose-Relistunden immer mit dem Lied beenden 😎

Montag, 27. November 2017

Feste Lesezeiten im Deutschunterricht: Das Lesetagebuch

So, lang ist es her, dass es hier einen Beitrag von mir gab. Zu viel war in der letzten Zeit los:  4 Tage Krankenhausaufenthalt wegen blödem Noro-Virus, Familien-Geburtstage ohne Ende, Einsetzungsfeier unserer Rektorin und viele weitere schulische und private Termine. Die Luft war einfach raus und ich brauchte eine Pause.
Nun wird der Terminstress langsam weniger und ich komme endlich dazu die Dinge aufzuarbeiten, die in den letzten Wochen liegengeblieben sind!

Dazu gehört neben den Adventskalender-Vorbereitungen, die diesmal wohl etwas spärlicher ausfallen, auch die Umsetzung einer Idee aus der Mentorenfortbildung am Seminar:
Ich hatte ja bereits mein Blanko-Lesetagebuch Teil 1 und Teil 2 vorgestellt. Einige dieser Aufgaben habe ich nun so umgearbeitet und durch ein Deckblatt und Bücherregal ergänzt, so dass es uns über die kommenden 2 Jahre als Lesetagebuch zu den verschiedensten Büchern dienen kann, die in der Lesezeit im Unterricht oder der Schülerbücherei von den Kids gelesen werden.
Wie gesagt, die Idee stammt aus einer Fortbildung. Konkret ging es um gute Aufgaben vorrangig im Bereich Lesen und Schreiben, gerade im Bezug auf den neues Bildungsplan in Baden-Württemberg.

Quelle: pixabay.com
Zum Einsatz des Lesetagebuchs:
Oft ist es so (war bei mir bisher auch so), dass die Kinder immer wieder lesen durften, mal in der Lesezeit, mal auch einfach so, wenn sie andere Aufgaben fertiggestellt hatten. Aber das, was gelesen wurde spielte eigentlich keine Rolle, es gab keine Weiterarbeit damit. Das soll sich nun ändern. Jedes Kind findet in seinem Lesetagebuch nach dem Deckblatt ein Bücherregal, in das die Bücher notiert werden, die gelesen wurden. Anschließend finden sich verschiedenste Aufgaben, die typisch für ein Lesetagebuch sind. Pro gelesenem Buch muss min. 1 dieser Aufgaben bearbeitet werden. Dafür habe ich die Seiten um die Angabe des Buchtitels ergänzt. Wenn eine Aufgabe bearbeitet wurde, dann wird das Lesetagebuch bei mir abgegeben und die Kids erhalten Rückmeldung zur bearbeiteten Aufgabe.
Klar, ich kann nicht jedes Buch lesen, um inhaltlich alles zu überprüfen, daher sind es allgemeine Aufgaben und keine Kapitelzusammenfassungen o.ä.

Hier bekommt ihr die Materialien:
- Deckblatt
- Bücherregal
- Aus der Sicht von...
- Brief an den Autor
- Was ich schon immer fragen wollte...
- Bücherdetektiv
- Comic zeichnen
- Ich wäre gerne du
- Interview mit der Lieblingsfigur
- Meine Lieblingsstelle
- Die Personen hinter dem Buch
- Tagebucheintrag
- Werbung
- Zeitungsartikel

Grüße Tanja

Dienstag, 7. November 2017

Liste: Analyse Texte schreiben

Eine weitere Anregung zur Analyse von Lernfortschritten:


Warum ich mir diese Bögen erstelle hatte ich ja im ersten Post schon berichtet. Ihr könnt es hier nachlesen.
Ich habe mir für den Bogen nun die verschiedensten Kriterien zur Hand genommen, anhand derer man selbstgeschriebene Texte analysieren kann. Ich notiere mir erste Bewertungen in Form von Punkten in die kleinen Kästchen und die Verbesserungsmöglichkeiten in Mini-Stichworten dahinter. Ins Bemerkungsfeld kann dann noch ganz allgemein etwas notiert werden - soweit meine Vorgehensweise!
Ich lasse meine Kids in der Regel 1x pro Woche einen Text schreiben, die Themen sind querbeet gewählt, mir geht es darum, die Kinder zum Schreiben zu animieren. Den Text ansich korrigiere ich nicht, ich schreibe einen Kommentar zur Geschichte darunter mit Tipps, was verbessert werden kann. Außerdem greife ich die Rechtschreibfehler anhand der Fresch-Strategien auf: Stempel der entsprechenden Strategie und dann die Wörter, die in der Geschichte falsch geschrieben wurden. Daraus leiten sich dann auch wieder neue Lernwörter bzw. die zu übende Strategie ab.

Vielleicht kann ja die Vorlage dem ein oder anderen von euch als Anregung dienen!

Grüße Tanja